aus: Spielpädagogik: Grundlagen und Berichte Arbeitsgemeinschaft für Gruppenberatung (AGB), im Ökotopia-Verlag Münster 1987
Mit „Spielpädagogik" vermitteln wir eine sinnvolle, erlebnisreiche Methodik, Gruppen zu leiten, in Gruppen zu arbeiten und zu leben.

Praktisch bedeutet das:
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Spaß und Lust im gemeinsamen Entdecken und Erleben
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Spiele, die anregen, sich einander wertvoll zu erleben (statt einander zu bekämpfen und ein Gefälle von Siegern zu Besiegten herzustellen)
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Spielen mit der Vielfalt unserer Sinne, Ausdrucks- und Kontaktmöglichkeiten; Körper spüren, Bewegen, Tanzen, Rollenspielen, Maskenschminken, Malen, Klänge-Singen und im Gespräch sein. (Ergänzung für Drübberholz: Jonglieren, Clownerie, Theater, Akrobatik, Stelzenlaufen, Musik, Einradfahren, Tanzen, Massage, Brettspielen)
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Direkten Kontakt zu den eigenen Gefühlen und den anderen Gruppenmitgliedern gewinnen (statt Wahrnehmen zu vermeiden)
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Als LeiterIn einer Gruppe bewusst, kreativ und anregend arbeiten und da sein können
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Kontaktreiche Interaktion statt eingeengter Kommunikationsmuster und -riten
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Lichtblicke: Kontakt und Bewegung in starre, scheinbar unveränderbare und kommunikationsarme Systeme wie Schule, Tagungen, Heime und Wohnviertel bringen
Was ist Spielpädagogik