Nachhaltigkeit
 
   
Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft: Holz soll nur
soweit geschlagen werden, dass der Wald nicht dauerhaft beeinträchtigt wird und
damit er auch den nachfolgenden Generationen noch zur Verfügung steht. Durch die
Diskussion über nachhaltige Entwicklung (Bericht der Brundtland- Kommission 1987,
Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992) wurde dieser Begriff reaktiviert und erweitert.
Nachhaltigkeit bedeutet heute:
 
 
Ökonomisches Wachstum kann nur dann dauerhaft gelingen, wenn ökologische und
soziale Rahmenbedingungen beachtet werden.

Nachhaltige Entwicklung heißt langfristiges Denken. Es geht darum, die Bedürfnisse
der Gegenwart zu decken, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen, ihre
Bedürfnisse zu befriedigen, zu beeinträchtigen
In dieser allgemeinen Form findet die Idee der Nachhaltigkeit breite Zustimmung.
Schwieriger wird es immer dann, wenn es darum geht, wie die zu beachtenden
Rahmenbedingungen konkret aussehen.
Im allgemeinen Verständnis setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei
Komponenten zusammen, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit
bezeichnet werden:
 
Die ökologische Nachhaltigkeit:
umschreibt die Zieldimension, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen
zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege
von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell
einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung.
Die ökonomische Nachhaltigkeit:
stellt das Postulat auf, dass die Wirtschaftsweise so angelegt ist, dass sie dauerhaft
eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Von besonderer
Bedeutung ist hier der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung.
Die soziale Nachhaltigkeit:
versteht die Entwicklung der Gesellschaft als einen Weg, der Partizipation für alle
Mitglieder einer Gemeinschaft ermöglicht. Dies umfasst einen Ausgleich sozialer
Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu
erreichen.



Der Erhalt unserer Erde liegt uns sehr am Herzen. Klimawandel und
Umweltverschmutzung zerstören unsere Umwelt mehr und mehr. Wir versuchen dem
entgegen zu wirken, um unseren Beitrag für kommende Generationen zu leisten:
 
 
- Im Haus wird versucht, mit Energie möglichst effizient zu arbeiten. Dazu werden u.a.
Energiesparbirnen und LEDs verwendet
- Seit 2002 haben wir ein Blockheizkraftwerk, mit dem wir unseren eigenen Strom
erzeugen. Durch die Senertec wird auch das Wasser erwärmt, somit kann im
Sommer die Heizung komplett ausgeschaltet sein, warmes Wasser gibt es trotzdem.
 
 
- Seit Anfang 2014 bieten wir am Haus eine Elektro-Tankstelle für Autos gegen
Spende
und
- ein Elektro-Auto (rein elektrisch und somit komplett ohne jegliche Abgase und
Umweltschädigung). Es ist ein Renault Kangoo mit dem Strecken in der Umgebung
gut bewältigt werden können (derzeit ca 120 km Reichweite)
 
 
Unser Abwasser wird durch eine 3 Kammeranlage gepumpt und dann in einem
mehrlagigen Schilfbeet endgültig gereinigt. Das  Wasser hat im Endauslauf
Trinkwasserqualität. Voraussetzung für die Stabilität der Belüftung und der Arbeit der
Bakterien ist, dass wir auf Weichspüler und scharfe (giftige, ätzende) 
Reinigungsmittel verzichten, die das biologische Gleichgewicht der Anlage vernichten
würden.
Bei Ausbau, Sanierung und Renovierung achten wir auf Verwendung baubiologischer
Materialien
 
 
Unser Teich-Biotop wird mit einem Solarmodul betrieben, das Solarfeld betreibt eine
Pumpe, die das Wasser auf eine kleine Anhöhe fördert. Dort befindet sich ein großer
Filter, der das Wasser reinigt. Anschließend läuft es über einen Bachlauf zurück in
den Teich. Somit wird kein Frischwasser benötigt, das Wasser reinigt sich durch
diesen Kreislauf.
Im Garten pflanzen wir überwiegend heimische Gewächse an. Eine Bienenwiese,
Insektenhotel und Steinhaufen sollen neben dem Teich die Artenvielfalt erhalten. Viele
unterschiedliche Vogelnistkästen werden von diversen Vogelarten gern angenommen.