Ludoviel und Dörbern  wurde im Eigenverlag von Drübberholz e.V. veröffentlicht.

Drübberholz e.V. ist seit Jahren mit einem eigenen Stand auf der Spielemesse in Essen vertreten, bietet den regelmäßigen Spieleabend am Mittwoch, diverse Spielewochenenden oder längere Spieletage z.B. Drübber´s open über Himmelfahrt. Aber auch Spielpädagogik- oder Spiel-Methoden-Seminare oder Fortbildungen im Zusammenhang mit Spiel sowie den seit Jahren angebotenen Spieleautorenworkshops.

Die Teilnehmerlnnen an den "Real-Life"-Treffs der Brettspielwelt machen reichlich Gebrauch von der mittlerweile über 7000 Spiele umfassenden Spiele- Sammlung.
1998 erschien im Drübberholz das Kartenspiel
"Dörbern" (siehe unten) von Wolfgang Panning, einem der "Kinder" des Hauses. Weitere AutorInnen, die sich im Spielezentrum Niedersachsen - Drübberholz regelmäßig einfinden, sind z.B. Andrea Meyer, Friedemann Friese und Thorsten Marold (siehe Spiel-AutorInnen).
Ludoviel
Mit Ludoviel gibt es ein Spiel für alle Ludophilen, Ludopathen und SpielesammlerInnen , denn es handelt sich gleich um 8 Spiele, also eine Spielesammlung. Aber keine Angst, es ist nicht die millionste Ausgabe von Dame, Mühle etc.  Vielmehr ist es eine Hommage an all die Autorinnen und Autoren der vielen Spiele, die uns allen schon so viele unterhaltsame Stunden beschert haben.
Wenn du also mit der Linie 1 ins Büro crazy fährst, dort deinen Reibach & Co machst, weil du andere foppen kannst, um anschließend in der Holiday AG eine Kreuzfahrt von Kula Kula über Kahuna und die Osterinsel nach Kanaloa zu buchen und dort Das letzte Paradies findest, dann ist Ludoviel genau das richtige Spiel für Dich.
Auf den 120 Karten finden sich Hinweise zu Spielmaterialien, -mechanismen, -kategorien etc. Mit diesen Karten, der Sanduhr und den Holzsteinen können acht Spiele gespielt werden, deren Entwicklung von mehr oder minder bekannten Spielen inspiriert wurde. Den 8 Spielregeln ist eines gemeinsam: Es geht um Spiele - ob um Karten-, Brett-, Solitär-, Strategie-, Würfel-, Großgruppen-, Glücks- und Sammelspiele. Die Bandbreite reicht von Reaktion/Schnelligkeit über Wissen bis zu Memory. Für 1- 8 SpielerInnen.
Dörbern
Kartenstichspiel von Wolfgang Panning für 4 Menschen ab 10 Jahren

Dörbern Ist die richtige Alternative für alle, denen Skat inzwischen langweilig ist und außerdem bietet „Dörbern“ zusätzlich die Chance, sich über den Agenda 21-Prozess in der niedersächsischen Gemeinde Dörverden (Plattdeutsch: Dörbern) zu informieren. Die 40 Karten zeigen Motive aus der Gemeinde Dörverden (Landkreis Verden/Aller, zwischen Bremen und Hannover) in der auch das Tagungshaus Drübberholz - Spielezentrum Niedersachsen liegt, das dieses Spiel herausgebracht hat.

Dörbern wird wir folgt gespielt:
Alle SpielerInnen erhalten eine Rathauskarte. Die übrigen Karten werden gut gemischt und gleichmäßig verteilt. Jede/r hat dann 10 Karten auf der Hand.
Das Schieben: Wer links vom Gebenden sitzt, wählt zwei seiner Handkarten (außer Rathaus) aus und gibt sie nach links weiter. Der/ die wählt aus den nun 12 Karten wiederum 2 aus und gibt sie weiter. Wenn alle wieder 10 Karten auf der Hand haben, darf ausgespielt werden.
Das Stichspiel: Wer das Schieben begonnen hat, spielt die erste Karte offen aus. Reihum muss nun jede/r eine Karte legen. Es herrscht Bedienzwang, der/die nachfolgende SpielerIn muss, sofern vorhanden eine Karte der geforderten Farbe ausspielen. Geht dies nicht, wird eine andere Farbe ausgespielt. Die nächsten SpielerInnen können sich nun frei entscheiden, welche der offenliegenden Farben sie bedienen. Kann auch jetzt nicht bedient werden, kommen weitere, bis maximal vier Farben in den Stich
Auswertung eines Stichs: Die Farbe mit der höchsten Punktzahl gewinnt. Wer die höchste Karte der Gewinnerfarbe gespielt hat, erhält den Stich und spielt danach neu aus. ABER: Wer den niedrigsten Wert in der Gewinnerfarbe gespielt hat, darf sich die werthöchste Karte des Stichs nehmen.
Besonderheiten: Bilden 2 oder mehr Spielfarben die gleiche Summe, gewinnt diejenige, die zuerst diese Summe erreicht hat.
Das Rathaus: Es erlaubt jedem/r SpielerIn in einer der 10 Runden einmal zu passen, egal ob bedient werden kann oder nicht. Dazu wird diese Karte offen vor sich abgelegt.
Spielende und Wertung:
Nach dem Ausspiel der letzten Karte gewinnt der/ die SpielerIn mit den meisten Punkten. Ein Spiel besteht aus 4 Runden. So kann jede/r einmal geben und als erste/r 2 Karten auswählen. Die Punkte sind zu notieren.